Desinformation – Die manipulierte Information

Desinformation

Immer wieder tauchen Nachrichten auf, die das eigene Weltbild auf den Kopf stellen. So erging es mir zum Beispiel als ich erfuhr, dass John F. Kennedy in Wirklichkeit vom CIA und Prinzessin Diana im Auftrag des MIT ermordet wurden. Nicht minder entsetzt war ich darüber, dass die Amerikaner das HIV-Virus in CIA-Labors entwickelt haben und ihre Mondlandung nur eine filmische Meisterleistung der NASA war. Doch als ich erfuhr, dass Michelle Obama in Wirklichkeit ein Mann ist – wie ein populäres youtube-Video zweifelsfrei und wissenschaftlich unter Beweis stellt – stand meine Welt vollständig Kopf.

Auch die russischen Geheimdienste stehen den amerikanischen um Nichts nach. Schließlich bilden sie an einem geheimen Stützpunkt in Sibirien Kinder in außersinnlicher Wahrnehmung aus, damit diese dann mit ihren Gedanken Menschen an jedem beliebigen Ort auf der Welt töten können.
Eine verrückte Welt, zu diesem Schluss kommt man nicht nur, wenn man im Internet nach „Verschwörungstheorien“ sucht.

Globale Desinformation

Neben wirtschaftlichen Zwängen sind es auch gezielte Desinformations- und Propagandastrategien von politischen Eliten, die Massenmedien für ihre Zwecke instrumentalisieren und die Weltpolitik spürbar prägen. Dabei platzieren sie gekonnt ihr bevorzugtes Narrativ zu einem bestimmten Thema in den Massenmedien und damit auch im Bewusstsein der Menschen. So sind die großen Konflikte dieser Tage zu nicht minder gefährlichen Informationskriegen geworden, die sie für Leser, aber auch für Journalisten, kaum überschaubar machen. Desinformation wird in zahlreichen Gebieten von Politik und Wirtschaft gezielt eingesetzt um Unterstützung für bestimmte Anliegen zu gewinnen. So besitzen etwa Geheimdienste häufig eigene Abteilungen für die Fälschung und Verbreitung von Informationen.

Einblicke in diese Praxis sind naturgemäß selten. Umso mehr verdient der persönliche Bericht des ehemaligen britischen Diplomaten Carne Ross Aufmerksamkeit, der am 23. Dezember 2015 in der „Zeit“ veröffentlicht wurde. Er beginnt in den 1990er Jahren, als Ross bei den Vereinten Nationen im Auftrag seiner Regierung Wirtschaftssanktionen gegen den irakischen Diktator Saddam Hussein mitverhandelte und die westliche Welt ihn zwang Beweise vorzulegen, dass er keine Massenvernichtungswaffen mehr besaß: „Wir taten dies, obwohl meine Regierung davon ausging, dass Saddam Husseins Waffen keine Gefahr mehr darstellten“. Ihm zufolge haben die Sanktionen ausschließlich dazu gedient, Saddam nach seinem Angriff auf Kuwait davon abzuhalten, seine Armee mit dem Geld aus dem Ölverkauf wieder aufzubauen. „Wir haben Beweise für das Leiden der Zivilbevölkerung regelrecht geleugnet und jeden mundtot gemacht, der die Sanktionen in Frage stellt“. Selbst die Äußerungen von Kofi Annan habe er kontrolliert: „Ich habe die Berichte seines Büros vor Erscheinen redigiert. Annan hat „gesagt“, was wir wollten.“ Sein Fazit aus dieser Episode: „Sie haben ein hoch entwickeltes Land komplett zerstört“.

Desinformation fordert Opfer

Auf diese Weise ist es durch gezielte Desinformation gelungen, die amerikanischen Öffentlichkeit, ebenso wie den US-Kongress und Alliierte, davon zu überzeugen, dass der Irak gefährliche Massenvernichtungswaffen besitzt, die eine unmittelbare Gefahr darstellten, der wiederum nur durch eine militärische Invasion zu begegnen sei. Heute darf sich die USA einen sinnlosen, herbeimanipulierten Krieg mit über 200.000 Toten und einem Rattenschwanz an weiteren Eskalationen zuschreiben. Die Zahl der Todesopfer des berühmten „Krieges gegen den Terror“ werden von der zivilgesellschaftlichen Initiative Iraq Body Count (IBC) auf 1,3 Millionen geschätzt. Zudem gehen Experten davon aus, dass eine weitere halbe Million Kinder unter fünf Jahren aufgrund der Wirtschaftssanktionen gestorben seien. Unter anderem, da der Import von Chlor für die Trinkwasseraufbereitung von den Sanktionen betroffen war. Das historische Urteil über diese Tragödie ist daher noch lange nicht gesprochen.

Die totale Informationsanarchie herrscht jedoch im Internet und in den sozialen Netzwerken. Da es sich durchwegs um Medien handelt, in denen sich Quelle, Absender, Information und Bild leicht manipulieren lassen, ist auch der Informations- und Wahrheitsgehalt der hier verbreiteten Nachrichten nicht gering genug zu schätzen.
Dieses Phänomen beschäftigt auch den Public Relations Verband Austria (PRVA): „Da sich fragwürdige PR-Praktiken besonders im Bereich Social Media häufen, hat der PRVA-Rat im Herbst 2015 drei neue Mitglieder aufgenommen, die sich genau diesem Themenbereich widmen. Der PR-Ethik-Rat hat auch Kommunikationsprinzipien für die Arbeit mit Social Media herausgegeben – als Orientierungshilfe für PR-Schaffende“, so Susanne Senft, Präsidentin des PRVA. Dennoch sind die Folgen dieser Informationsanarchie nicht unerheblich. Sie verunsichern nicht nur die heimische Bevölkerung, sie bauen zunehmend Feindbilder auf und polarisieren die Gesellschaft. Desinformation.

Das rechtspopulistische Muster

In dieser Kunst verstehen sich vor allem die zeitgenössischen Rechtspopulisten. Die Sprachforscherin Ruth Wodak spricht in ihrem Buch „The Politics of Fear. What Right-Wing Populist Discourses Mean“ (Verlag Sage, London) vom sogenannten „Perpetuum mobile des Rechtspopulismus“. Darunter versteht sie ein bestimmtes Muster, nach dem rechtspopulistische Politiker Medien systematisch und strategisch instrumentalisieren: Der erste Schritt heißt Provokation. Ein Plakat taucht auf, dessen Text oder Sujet als Provokation aufgefasst wird. Darauf folgt eine Welle der Empörung, womit das erste Ziel erreicht ist: Man ist in den Schlagzeilen.

Dann geht es in die zweite Runde: Die Empörung wächst und irgendjemand deckt auf, dass die Behauptung auf dem Plakat eine Lüge ist. Es folgt der dritte Schritt: Die Urheber der Nachricht drehen den Spieß um und stellen sich als Opfer dar. Plötzlich gibt es Drahtzieher, oder eine Verschwörung gegen sie.
Wenn dann die Gegenseite reagiert und etwa Gerichte einschaltet, entschuldigt man sich proforma.

Das Wesentliche an dieser Strategie ist laut Professor Wodak jedoch, dass man die Energien der anderen bindet: „Anstatt ihre eigenen Themen zu setzen und ihre Programme zu präsentieren, sind die anderen Parteien durch diese inszenierte Eskalation in die Position des Reagierenden gezwungen. Anstatt Politik zu machen, hecheln sie den Ereignissen hinterher.“, so Wodak im deutschen Wochenmagazin „Die Zeit“.

Polit-Erfolg durch Desinformation

Diese Strategie scheint im sozialen Netz in der Tat sehr verbreitet und äußerst erfolgreich zu sein. Laut politometer.at, einer Internet-Plattform, die Präsenz und Performance einzelner PolitikerInnen, Parteien, NGOs und Politjournalisten in den sozialen Netzwerken analysiert, haben die hiesigen FPÖ-Politiker eindeutig die Nase vorn. Unter den „sozial“ aktivsten Top-5 Politikern des Landes gehören drei (HC Strache, H. Vilimsky, Norbert Hofer) zur FPÖ. Und zeitgleich ringt die Facebook-Gruppe „FPÖ Fail“ darum, die unzähligen Falschmeldungen der FPÖ systematisch aufzuklären. Ein geschlossener Kreislauf also.

Flüchtlinge: Stimmung gezielt gekippt

Tatsächlich ist es auf diesem Wege gelungen, die Stimmung gegen Flüchtlinge in den sozialen Medien deutlich kippen zu lassen. So hat sich der Buchautor, Journalist und Blogger Jakob Steinschaden die Social News Charts des österreichischen Start-ups storyclash.com näher angesehen. Diese Charts werten die Facebook-Interaktionen aller großen österreichischen Onlinemedien und Blogs aus. Demnach spielte sich in den letzten Monaten auf Facebook ein großer Trend ab, der die Stimmungslage in Österreich wiederspiegelt: „Haben im Juni, Juli und August 2015 noch jene Artikel mit einer positiven Konnotation bezüglich dem Flüchtlingsthema die meisten Likes und Shares erhalten, so hat sich das Blatt nun gewendet. Seit September 2015 erhalten die Berichte, die eine eher negative Konnotation beim Flüchtlingsthema haben, mehr Zuspruch und damit auch Reichweite auf Facebook“, so Steinschaden.

Die „Lügenpresse“

Beispiele für Falschmeldungen finden sich im sozialen Netz en Masse und die Flüchtlingscausa eignet sich dafür optimal. So erfreuen sich etwa Facebook-Meldungen wie „Flüchtlinge kaufen nur die teuerste iPhones auf Rechnung von Caritas“, oder sie bekämen „3.355,96 Euro im Monat für’s Nichtstun“, besonderer Beliebtheit. Auch der besonders beliebte „Lügenpresse“-Vorwurf, wonach Verbrechen, die Flüchtlinge begehen, regelmäßig von den Medien und von der Polizei vertuscht würden, sei hier zu erwähnen. Alle diese Meldungen erwiesen sich bei näherer Recherche als völlig (in)haltlos.

Tipps

Yassin Musharbash, deutscher Journalist und Schriftsteller stellte kürzlich fest, dass wir „die Mehrzahl der Informationen, die wir über das Wirken und Wüten des Islamischen Staates haben, vom Islamischen Staat selbst erhalten“. Seine Strategien gegen Desinformation sind:
– Recherche
– Unabhängigkeit
– Transparenz

Doris Christina Steiner, Mitglied des österreichischen Ethik-Rates für Public Relations stellte kürzlich fest, dass ihr Medienkonsum immer mehr vom Facebook-Algorythmus bestimmt wird. Ihre Strategien gegen Desinformation in Sozialen Medien sind:
– Prüfen, ob es sich um eine etablierte Medienmarke handelt.
– Auf „verified accounts“ achten. Diese garantieren, dass die Nachricht tatsächlich von der ausgewiesenen Person oder Institution stammt.
– Einen Blick ins Impressum werfen, um zu sehen wohin der Urheber zuzuordnen ist.
– Media-Apps von Qualitätsmedien abonnieren und direkt nutzen.

Udo Bachmeier, Präsident der Vereinigung für Medienkultur gibt zu bedenken: „Wer überhaupt nicht nach der Quelle fragt, begeht den ersten Fehler. Wer nicht nach der Qualität der Quelle fragt, den zweiten“. Seine Tipps:
– Informationen von Nachrichtenagenturen sind vertrauenswürdiger als Websites und Blogs.
– Übertriebe Fakten ohne Quellenangabe, sollten genau überprüft werden.
– Grundsätzlich gilt: Je näher an der Originalquelle dran, desto besser.

„Soziale“ Werbeplattformen

Das Problem dabei ist jedoch, dass soziale Medien längst nicht mehr nur dem Knüpfen und Pflegen sozialer Kontakten dienen. Sie haben sich zu mächtigen Werbeplattformen und Nachrichtenportalen entwickelt. So verfolgen laut einer IAB Studie mittlerweile 73 Prozent der österreichischen Internetnutzer das Tagesgeschehen im Internet.

Jugend im Netz

Junge Menschen nehmen beim Internet-Konsum eine Sonderstellung ein: Sie verbringen im Durchschnitt mehr als fünf Stunden täglich online, so eine Studie des Vereins Media Server.
Walter Osztovics, Managing Partner von Kovar & Partners hat das mediale Nutzungsverhalten der Österreicher unter die Lupe genommen und dazu im Vorjahr eine Studie zur Zukunft der Medien erstellt. Seiner Meinung nach sind Jugendliche durch Desinformation und Propaganda im sozialen Netz besonders gefährdet. Ihm zufolge ist das mediale Nutzungsverhalten von Jugendlichen vor allem ein Schichtenproblem: „Jugendliche aus bildungsaffinen Elternhäusern informieren sich weiterhin über Zeitungen in Print und Online. Bildungsfern aufgewachsene junge Menschen verweigern zunehmend Informationen der klassischen Medien“. Dadurch sieht Osztovics die Gefahr, dass „eine ganze Generation politisches Interesse, Orientierung und Diskursfähigkeit verliert“, sofern keine deutliche Offensive im Bereich Bildung und Medienpädagogik stattfindet.

Die Info-Bubble

Neben der gezielten Manipulation von Informationen sehen Experten auch die Informations-Selektion im sozialen Netz sehr kritisch, resümiert Walter Osztovics aus seiner Studie: „Sie führt zu einem immer engeren Blick auf die Welt. Was nicht der eigenen Meinung oder dem eigenen Interesse entspricht, wird gar nicht mehr wahrgenommen. Rund um die User entsteht eine Filter-Blase, in der er nur jenen Teil der Welt sieht, die ihn im Status quo bestätigt“.

Doch auch die Rolle von wirtschaftlichen Interessen kann kaum überschätzt werden. Laut Ksenia Churkina von der Forschungsgruppe Medienwandel an der Universität Salzburg folgt die Informationsverbreitung in sozialen Medien vor allem wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten: „Soziale Netzwerke setzen neue Rahmenbedingungen für die Informationsverbreitung und Meinungsbildung. Sie haben sich als neue Gatekeeper für die Verbreitung der Nachrichten und Meinungen in der Gesellschaft etabliert. Ihre Rahmenbedingungen legen Grenzen, Formen und Inhalte der Kommunikation fest. So bestimmt ein Facebook-Algorithmus, der Edge-Rank, welche Nachrichten ein Nutzer über seinen News-Feed zu sehen bekommt.“

Was ist nun das Fazit aus diesem vorherrschenden Informationswahnsinn unserer Tage? „Nicht alles glauben, was geschrieben wird“, geht angesichts der vielseitigen und spitzfindigen Manipulationsstrategien unserer Meinung nach nicht weit genug. Unsere Empfehlung ist: Nerven und Hausverstand bewahren, sich die „Zehn besten Manipulationsstrategien“ von Noam Chomsky zu Gemüte zu führen und sich beim medialen Konsum unsere „Expertentipps gegen Desinformation“ zu Herzen nehmen.

Mediale Manipulation

Noam Chomsky‘s Zehn Strategien zur medialen Manipulation (Übersetzt und gekürzt)

1. Die Ablenkungsstrategie
Das Kernstück sozialer Kontrolle. Dabei wird die Aufmerksamkeit der Bevölkerung von wesentlichen sozialen und gesellschaftlichen Problemen abgelenkt, indem sie mit unbedeutenden Informationen überflutet wird.

2. Schaffe Probleme und liefere dann die Lösungen
Es wird ein Problem geschaffen, das in der Bevölkerung eine bestimmte Reaktion auslöst. So sorge etwa für blutige Auseinandersetzungen, sodass die Bevölkerung Sicherheitsbestimmungen und -Maßnahmen akzeptiert, die ihre Freiheitsrechte einschränken. Oder: Löse eine Wirtschaftskrise aus und schaffe so die Akzeptanz für den unerlässlichen Abbau von sozialen Rechten und öffentlichen Dienstleistungen.

3. Die graduelle Strategie
Schaffe stufenweise, über Jahre hindurch, Akzeptanz für das Inakzeptable. Auf diese Weise wurden in den 1980er und 1990er Jahren sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen (Neoliberalismus) durchgesetzt: der „schlanke Staat“, Privatisierungen, prekäre und flexible Arbeitsbedingungen und Entlohnung, Arbeitslosigkeit.

4. Die Verzögerungstaktik
Präsentiere unpopuläre Entscheidungen als schmerzhaft und unausweichlich. Da sich ein künftiges Opfer leichter verkraften lässt als ein unmittelbares, schafft man so Akzeptanz für ihre spätere Umsetzung.

5. Sprich zu den Massen wie zu kleinen Kindern
Die meisten öffentlichen Apelle verwenden die Sprache, Argumente, Personen und sogar Intonation, als wären die Zuhörer kleine Kindern oder geistig beeinträchtigt. Warum? Man suggeriert damit auch tendenziell eine Reaktion, die diesem Alter entspricht und frei von kritischem Hinterfragen ist.

6. Nutze eher die Emotion als die Reflexion
Das Ausnutzen emotionaler Aspekte ist eine klassische Technik um rationale Überlegungen und den kritischen Geist eines Menschen zu umgehen. Darüber hinaus öffnet man die Tür zum Unbewussten eines Menschen.

7. Bewahre die öffentliche Unwissenheit und Mittelmäßigkeit
Hier gilt es die Kontrolle der Öffentlichkeit und ihre Unfähigkeit diese Kontrolltechniken zu verstehen, zu bewahren. Daher muss die Ausbildungsqualität für die niedrigeren sozialen Schichten so mittelmäßig wie nur möglich sein. Dadurch bleiben die Wissensunterschiede zwischen den Schichten unüberwindbar.

8. Hilf der Öffentlichkeit sich mit Mittelmäßigkeit zufrieden zu geben
Überzeuge die Öffentlichkeit davon, dass es cool ist dumm, vulgär und ungebildet zu sein.

9. Stärke die Selbstzweifel
Überzeuge die Menschen davon, dass sie selbst an ihrem Unglück schuld sind und es in erster Linie auf ihre mangelnde Intelligenz, Fähigkeiten oder Anstrengungen zurückzuführen ist. Anstatt gegen ein Wirtschaftssystem zu rebellieren werden sie von Selbstzweifeln, Schuldgefühlen und Depressionen heimgesucht.

10. Lerne Individuen besser kennen als sie sich selbst
Durch neue Erkenntnisse der Biologie, Neurobiologie und angewandten Psychologie erfuhr „das System“ eine hoch entwickelte Kenntnis über die Physiologie und Psychologie des Menschen. Dadurch kann es auch eine stärkere Kontrolle und Macht über Individuen ausüben, als diese über sich selbst.

Foto/Video: Shutterstock

Veronika Janyrova
Redakteurin bei Option

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