Neue Möglichkeiten durch 3D-Drucker mit Beton

Für die Baubranche ist das Konzept des 3D-Drucks eigentlich nichts Neues: Die bereits seit Jahrzehnten bekannte Anwendung von Spritzbeton ist im Wesentlichen mit der Produktion von Kleinbauteilen mittels 3D-Druck direkt vergleichbar.
Die Geheimnisse des 3D-Drucks mit Beton sind die Zusammensetzung und die Verarbeitbarkeit des Mörtels. Der große Vorteil: Es können wesentlich größere Bauteile erzeugt und damit weitere Bereiche erschlossen werden. Dazu kommt, dass zementgebundene Bindemittel eine wesentlich bessere CO2-Bilanz als Kunststoff aufweisen. Ein 3D-Druckers mit einem Spritzkopf, der die geeignete Betonmischung verarbeitet, wurde kürzlich vom österreichischen Unternehmen Baumit präsentiert: Der Spritzkopf wird entweder von einem Roboterarm oder einem Drahtgespann entlang von drei Achsen geführt. Das produzierte Bauteil (Bild) wird anhand eines bestehenden digitalen Designs erstellt.

Helmut Melzer
Herausgeber & Chefredakteur von Option

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