Selbstverwirklichung 2

Noch nie gab es eine so engagierte Gesellschaft, egal ob es sich um Politik, Sport, Soziales oder Kultur handelt. Nur einige Zahlen: 44 Prozent der über 15-Jährigen leisten Freiwilligenarbeit. Rund 1,9 Millionen Österreicher sind in Vereinen oder Organisationen. Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl an heimischen Bürgerinitiativen um stolze 250 Prozent gestiegen.

Selbstverwirklichung: Die Suche nach Sinn

Dazu bietet US-Politologe Ronald Inglehart eine aufschlussreiche Theorie: Kann eine Gesellschaft ihre niederen, materialistischen Bedürfnisse erfüllen, wendet sie sich höheren Werten zu. Soziale Anerkennung, persönliche und politische Freiheit, Naturschutz werden zum Ziel eines regelrechten Wertewandels. Insbesondere um einer der wohl ältesten Fragen – nach einem höheren Sinn des Lebens – eine ganz individuelle Antwort zu geben: Selbstverwirklichung.

SELBSTVERWIRKLICHER

Selbstverwirklichung

„Viele Menschen führen nicht das Leben, das sie eigentlich wollen, aus Angst, sich zu blamieren oder den gesellschaftlichen Normen nicht zu entsprechen. Je mehr wir jedoch unsere eigenen Bedürfnisse ignorieren, desto mehr schaden wir uns selbst.“
Marion Reichart, Uni-Sapon
„Selbstverwirklichung bedeutet für mich, das zu tun, was ich liebe und worin ich aufgehe, und dabei möglichst viel positive Wirkung auf meine Mitmenschen zu erzielen. Dazu gehört auch, meine Potenziale gut zu nutzen, aber vor allem auch, mich selbst ständig weiterzuentwickeln und zu lernen.“
Benjamin Vahle, boost
„Wenn ich als denkender Mensch von moralischen Werten nicht nur überzeugt bin, sondern diese auch lebe, dann ist das Authentizität. Wenn ich dann auch noch einen Weg finde, andere Menschen durch die Umsetzung dieser Werte zu inspirieren, dann bedeutet das für mich Selbstverwirklichung. “
Petra Schönbacher, Animalfair
„Selbstverwirklichung ist für mich, Freude an der Umsetzung von eigenen Ideen mit Freunden zu erleben.“ Martin Winkler, respekt.net
„Selbstverwirklichung bedeutet für mich, die Freiheit zu haben, meinen Werten konsequent zu folgen und eine Tätigkeit auszuüben, welche mein Leben mit Sinn füllt und einen spannenden Austausch mit vielen Menschen bietet.“
Jean-Claude Richard, Farfalla
„Selbstverwirklichung ist die Möglichkeit, die Dinge zu tun, die mir wichtig und sinnvoll erscheinen und das mit Freude. Mit Menschen für Menschen einen Beitrag zu leisten, um die Welt besser zu machen, um weg von den Ich AGs zu kommen. Ich möchte meine Energie und Kraft so einbringen, dass etwas Sinnvolles entsteht.“ Christine Tschützscher, Bank für Gemeinwohl
„Selbstverwirklichung hat für mich zwei Seiten. Die eine bedeutet einsteigen, mich verbinden, ins Verhältnis setzen, jede Situation, die auf mich zukommt als ganz persönliche Aufgabe verstehen. Die andere Seite: Initiativen entfalten, die über mich hinausführen, also nicht nur den eigenen „Schrebergarten“ pflegen, sondern aus Freiheit Verantwortung wollen und gestalten – für Natur, Menschen, Unternehmungen, eigentlich für die ganze Welt.“ Gerhard Heid, Sonett
„Selbstverwirklichung bedeutet für mich einer Arbeit nachzugehen, die man gerne macht. Mach was du gerne tust, dann wirst du gut und wo du gut bist, finden sich Jobmöglichkeiten.“ Felix Hnat, Vegane Gesellschaft Österreich
„Wir haben es in der Hand, die Welt positiv zu verändern. Wichtig ist seinen Grundsätzen treu zu bleiben.“ Günter Lang, Passivhaus Austria
„Selbstverwirklichung bedeutet selbst an das zutiefst zu glauben was man tut und dies muss einen tieferen Sinn machen, der nicht nur für sich, sondern auch für Mensch und Umwelt funktionieren muss. Selbstverwirklichung ist für mich kein Freibrief des Egoismus, sondern sollte, was das Wort auch sagt, die Wirklichkeit von einem sichtbar machen.“
Alfred Ruhdorfer, Ecoforma – Kompetenzzentrum für Kreislaufwirtschaft
„Selbstverwirklichung bedeutet, die Freiheit zu haben, Entscheidungen selbst zu treffen. Das gelingt natürlich nur wenn man sich nicht in Geiselhaft von Aktionären und gierigen Shareholdern begibt. Deshalb ist und bleibt Sonnentor unabhängig. Vielmehr noch, wir haben damit die Freiheit Pionier mit Zukunftsprojekten zu bleiben. “ Johannes Gutmann, Gründer Sonnentor
„Kümmere dich um andere! – Getreu diesem Zitat von Paul Mommertz, bedeutet Selbstverwirklichung für uns, die Menschen, die Schutz in Europa suchen, nicht vor unserer Haustür ertrinken zu lassen. Wir wollen sichergehen, dass sie wenigstens die Chance auf ein besseres Leben bekommen.“ Harald Höppner, Gründer Sea-Watch
„Selbstverwiklichung bedeutet für mich das Erleben von Selbstwirksamkeit, also der Erfahrung, selbst etwas mit seinen Ideen und seinem Tun zum Positiven verändern zu können. Für mich ist das immer wieder eine schöne und irgendwie überraschende Erfahrung.“ Peter Vandor, Social Impact Award
„Selbstverwirklichung bedeutet für mich, seinen Weg zu gehen, sein Ziel dabei nicht aus den Augen zu verlieren und aus Steinen am Weg Brücken zu bauen. So eine Brücke ist die Wiener Tafel, die Armuts- und Wegwerfgesellschaft so miteinander verbindet, dass beide Seiten einen praktischen Vorteil davon haben. Denn eine „bessere Welt“ wird nur dann möglich, wenn jeder in seinem eigenen Umfeld aktiv wird: Ändere dich, dann ändert sich die Welt – das ist Selbstverwirklichung für mich.“
Martin Haiderer, Gründer und Vorstand der Wiener Tafel

„Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung bringen“, nennt es Oscar Wilde. Und der norwegische Soziologe Johan Galtung misst der individuellen Befreiung sogar pazifistischen Charakter bei, definiert selbst Gewalt über Selbstverwirklichung: Gewalt liege dann vor, wenn die aktuelle Selbstverwirklichung geringer sei, als sie aufgrund der gesellschaftlichen Ressourcen sein könnte. Befreit uns der Weg zur Selbstverwirklichung etwa nicht nur als Individuen? Ist diese Erkenntnis gar jene, die uns als Gesellschaft die Entwicklungsleiter erklimmen lässt?

Im Licht der Selbstverwirklichung müssen auch aktuelle Phänomene wie Crowdfunding, soziale Unternehmen, selbst so manches Einpersonenunternehmen betrachtet werden. Abseits des Mutes, die Initiative zu ergreifen: Jeder Einzelne – ob Idealist oder nicht – ist Teil einer stillen Revolution, die sich anschickt, unsere Gesellschaft zum Positiven zu lenken. Auch wenn vielleicht einige Unternehmer in Nachhaltigkeit, biologischer Landwirtschaft oder Fairtrade nur potente Marktsegmente erkennen, sind sie damit doch Teil eines Prozesses, begründet auf Idealen und Vernunft.

Der steinige Weg

Selbstverwirklichung setzt jedoch Selbsterkenntnis voraus. „Es bedeutet, tagtäglich aufs Neue in sich hineinzuhören und zu eruieren: Was möchte ich tun? Wie möchte ich leben? Was ist mir wichtig? Viele Menschen führen nicht das Leben, das sie eigentlich wollen, aus Angst, sich zu blamieren oder den gesellschaftlichen Normen nicht zu entsprechen. Je mehr wir jedoch unsere eigenen Bedürfnisse ignorieren, desto unzufriedener werden wir und desto mehr schaden wir uns selbst!“, sagt Marion Reichart, Herstellerin von ökologischen Haushaltsreinigern.

Und Benjamin Vahle, der mit boost Spenden beim Onlineshopping ermöglicht, erkennt zum Thema Selbstverwirklichung: „Um sich selbst zu verwirklichen, muss man erst einmal verstehen, wer man selbst ist. Ich habe den Eindruck, viele Menschen orientieren sich zu sehr daran, wovon sie denken, was von ihnen erwartet wird. Somit sollte jeder erst mal versuchen herauszufinden, wofür er brennt, wofür sein Herz schlägt und in welchen Tätigkeiten er wirklich aufgeht. Wenn man sich das vor Augen geführt hat und man die Begeisterung spürt, sollte man sich ein möglichst konkretes Ziel setzen.“
Für Lisa Mohr, die mit „Göttin des Glücks“ in Wien Fair Fashion mit Design herstellt, stand ein innerer Drang am Anfang: „Ein Drang, eigene Ideen mit der eigenen Kreativität umsetzen zu wollen, der Spaß im gemeinschaftlichen Tun mit anderen Kreativen, die Unzufriedenheit mit dem Vorhandenen und der ‚Weltschmerz‘ über die sozialen Ungerechtigkeiten und die ökologischen Desaster, die wir als Menschen anrichten. Dieser innere Drang gibt mir jeden Tag neue Kraft, meine Ideen und Projekte umzusetzen.“

Aber machen wir uns nichts vor: Der Weg ist steinig – egal wohin er uns führt. Undank ist der Welten Lohn. Unentgeltliche Arbeit, gescheiterte Finanzierungen, Rückschläge jeder Art. Selbstverwirklichung ist kein Selbstläufer. Doch das darf nicht kümmern. Auch Scheitern gehört zum Leben. Das weiß Thomas Kovazh, Hersteller von fairer Schokolade, nur zu gut: „Vor drei Jahren waren wir kurz vorm Zusperren, da ich zu schnell zu viel wollte und zu schnell expandiert habe. Aber im Endeffekt bin ich dadurch gewachsen und habe vor zwei Jahren praktisch noch mal von vorne begonnen. Klein, fein und familiär, statt größenwahnsinnig und abgehoben. Seit dem Kleinschrumpfen ging’s Gott sei Dank wieder nach oben. Und das fühlt sich dann schon gut an. Es macht auch stolz, wenn man, wie vor Kurzem passiert, einen Touristen in der U-Bahn mit einem Schokov-Sackerl sieht. Oder wenn man eines Morgens eine E-Mail vom New York Magazine bekommt, die Infos über mein Geschäft für ein Wien-Special wollen. Das ist dann schon richtig geil.“
Definieren wir uns als Gesellschaft neu. Wer sagt, dass es Wirtschaftswachstum braucht? Wieso sind Geld und Macht die Maximen unserer Gesellschaft? Macht uns das tatsächlich glücklich? Geht es nicht um etwas ganz anderes? Ist Selbstverwirklichung und das Glück des Einzelnen etwa die Zukunft aller?

Selbstverwirklichung: Spuren im Sand der Zeit

Selbstverwirklichung bedeutet auch, einen Beitrag zu leisten. Vielleicht sogar seine kleinen Spuren im Sand der Zeit zu hinterlassen. „Ich würde es genauso wieder machen, weil es für mich persönlich das Beste war, was mir passieren konnte: Kreativität, Selbstbestimmtheit und Selbstständigkeit, gepaart mit ökologischer und sozialer Verantwortung. Das ist mein Auftrag, mein Beitrag in dieser Welt, das macht mich glücklich“, bekennt Lisa Muhr genauso wie Marion Reichart und viele andere: „Es erfüllt mich täglich mit Stolz, einen Beitrag zum Erhalt unseres Planeten leisten zu dürfen.“

TIPPS VON ERFOLGREICHEN SELBSTVERWIRKLiCHERN

Tief in sich hineinzuhören und sich fragen „was ist es, was ICH will“. Sich fragen, worauf man später einmal stolz sein möchte, wenn man auf sein Leben zurückblickt. Was wird dann noch wichtig sein?
Andrea Vaz-König, deli bluem

Lieber einmal scheitern und wieder aufstehen, als es gar nicht probieren. Und natürlich viel, viel Geld für die SVA auf die Seite legen, auch wenn ich auch in zehn Jahren noch nicht verstehen werde, wie die Beiträge berechnet werden.
Thomas Kovazh, Schokovo

Gas geben, durchziehen und niemals den Humor verlieren! Die Dinge anpacken und wenn nötig improvisieren!
Barbara Daxböck & Katrin Hofmann, Feschmarkt

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Umsetzung Ihrer Ideen und unterschätzen Sie die Mühen der Ebene nicht. Gerade dann darf das Geld nicht ausgehen, weil sonst wird aus einer guten Idee rasch ein kurzes Strohfeuer. Ob eine Sache sinnvoll ist und genug Nachfrage findet, braucht oft mehr Zeit als gedacht. Geduld ist dabei die wichtigste Tugend.
Martin Winkler, respekt.net

Tu das was du tust von Herzen und es wird dir gelingen! Lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen, hinfallen gehört dazu. „Aufstehen – Krone richten – weitergehen“!
Marion Reichart, Uni Sapon

Nicht verbiegen lassen und auf gar keinen Fall drauf hören, was einem die anderen sagen, sondern immer nur ganz bei sich selbst bleiben und die eigene Meinung/die eigenen Träume aus der eigenen Mitte heraus definieren. Und sich dann mit aller Kraft darauf konzentrieren, diese Träume zu verwirklichen. Allerdings: Die Selbstentfaltung hört bei mir da auf, wo sie anderen schadet. Daher: Verantwortung für das eigene Tun in jeder Sekunde übernehmen und die Auswirkungen auf das Umfeld mitbedenken und -berücksichtigen!
Lisa Muhr, Göttin des Glücks

Um sich selbst zu verwirklichen, muss man erst einmal verstehen, wer man selbst wirklich ist. Ich habe den Eindruck, viele Menschen orientieren sich zu sehr daran, was sie denken, was von ihnen erwartet wird. Und dann ist mein Rat klar: geh es an! Die Details kannst du später klären. Verlasse deine Komfortzone und trau dir was zu!
Selbst wenn nicht immer alles so laufen wird, wie man es sich vorgestellt hat, sind das die wertvollsten Erfahrungen, die man haben kann. Wenn man sein Ziel erreicht, ist es das tollste Gefühl, das man sich vorstellen kann. Und wenn nicht, lernt man unglaublich viel und kann sich später wenigstens nicht vorwerfen, es nie versucht zu haben.
Benjamin Vahle, boost

Dran bleiben – man braucht einen langen Atem. Der Erfolg stellt sich nicht über Nacht ein, sondern bedarf meist harter Arbeit. Zudem haben wir haben wahrscheinlich zu schnell gegründet, ohne uns vorher über alle damit verbundenen Konsequenzen im Klaren zu sein. Anderen würde ich raten, bevor sie die Gründung „offiziell“ machen, sich ausgiebig über mögliche Förderungen, Unterstützungen zu erkundigen und den Business Plan schon in der Pipeline zu haben.
Bettina Steinbrugger & Annemarie Harant, erdbeerwoche

Do it-Do it-Do it! Einfach losstarten, es gibt kein richtig oder falsch. Die Devise ist learning by doing und Improvisation! Ich kann es nur jedem empfehlen, sich in irgendeiner Weise für eine Sache zu engagieren, die die Welt positiv verändert!
Katharina Zuber, vivaconaqua

Sich selbst treu bleiben und auf das eigene Bauchgefühl hören. Ideen aus dem Bauch heraus, auch wenn sie anfangs noch so absurd klingen, verdienen es weiter verfolgt zu werden.
Wolfgang Styx, Styx
Viele Kontakte knüpfen; Jeder Mensch, den man kennenlernt und mit dem man ein gutes Gespräch führt, bringt neue Ideen und man kommt ein Stück weiter.
Verena Hirsch, Biohirsch

In meinem Berufsleben hat es sich für mich als sehr nützlich erwiesen, dass ich mich fast immer nur auf Dinge konzentriere, die ich verändern kann und mich kaum von Themen ablenken lasse, auf die ich ohnehin keinen Einfluss habe. Ich kann es sehr empfehlen, sich regelmäßig zu fragen, ob man die eigene Energie an der richtigen Stelle einsetzt.
Mahi Klosterhalfen, Albert Schweitzer Stiftung

Ich hätte da drei: Kommunikation. Eine Firma lebt davon wie und wann man mit seinen Kunden und untereinander kommuniziert. Es ist furchtbar Mühsam unangenehme Dinge anzusprechen oder zu hinterfragen ob man richtig verstanden wurde, aber es zahlt sich aus. Qualität. Wir versuchen immer das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Egal ob der Job jetzt „gut“ oder „schlecht“ bezahlt ist. Ich weiß, dass das jetzt platt und nach Marketingsprech klingt, aber es hat uns mehr Neugeschäft gebracht, als alle Marketing-, Werbe-, Online-, Sponsoring- oder Akquiseaktionen.
Bewegung. Bei uns muss sich immer etwas tun. Wir haben uns schon vor Jahren zum Ziel gesetzt, „tote Zeit“ zu nutzen. Wenn gerade nichts zu tun ist, dann denken wir uns was aus, leiern neue Projekte an oder probieren einfach etwas Neues. Dabei kommt zwar zu 90% Schrott raus, aber man lernt viel neues, erweitert seinen Horizont du die 10-Prozent- Erfolge die man einfährt bringen mehr als ein Levelaufstieg bei WoW.
Rene Kornfeld, innenhofstudios

Man soll nur das tun, wovon man 100% überzeugt ist und wofür man wirklich brennt oder: Love it, leave it or change it!
Dagmar Bojdunyk-Rack, Rainbows

Mach was du gerne tust, dann wirst du gut und wo du gut bist finden sich Jobmöglichkeiten. Leuten, die in den NGO-Bereich wollen, kann ich nur empfehlen mit einem sparsamen Lebensstil zufrieden zu sein und Praktika sowie ehrenamtliche Tätigkeiten zu absolvieren.
Felix Hnat, Vegane Gesellschaft Österreich

So ein Projekt erfordert von Anfang an den Einsatz aller Energien. Das Privatleben, das eigene Freizeitbedürfnis muss dabei zurückstecken. Und vor allem gilt es die ersten Jahre vorausschauend zu planen, dass man auf jeden Fall finanziell – als Unternehmen und privat – durchhalten kann.
Gabriele Meinl, AIKYOU
Vor dem Start, also bevor noch Geld investiert wird, die nötigen Informationen holen! Manche Förderungen bekommt man nur vor der Firmengründung, andere nur in den ersten 4 Jahren danach. Eventuell Kurse besuchen z.B Buchhaltung. Sich die Konkurrenz ansehen. Was möchte ich anders/besser machen. Und vor allem mit Leuten reden die Ähnliches bereits auf die Beine gestellt haben! Und ganz wichtig: Nicht von Rückschlägen entmutigen lassen!
Ulla-Britt Lütze, Vintage & Rosenroth

Mein Rat geht nicht nur an Neugründer sondern auch an Unternehmer: Produziert zukunftsorientiert und bleibt immer in Bewegung! Entwickelt euch und euer Produkt laufend weiter. Was heute in seiner Form erfolgreich ist, kann morgen schon ein alter Hut sein, den drei andere aufgegriffen und verfeinert haben. Übermorgen werden sie euch mit eurer eigenen Idee überholen.
Klaus Danzinger, Brötchengreisslerei

Das wichtigste ist, dass man keine Angst hat. Angst hält dich auf und blockiert dein Vorhaben. Einfach tun! Und alles andere ergibt sich dann von selbst.
Cecilia Havmöller, Veganista

Höre auf deinen Kunden, du baust ein Haus für den Kunden nicht für dich!
Georg C. Niedersüß, Griffner Haus

Foto/Video: Shutterstock

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