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Bahnbrechende Lösungen: Cholera-Ausbrüche und Monsum vorhersagbar

Neben sauberer Atemluft ist Wasser die wichtigste Ressource auf unserem Planeten. Weltweit haben weit über 768 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Umweltverschmutzung, Verunreinigungen, durch Wasser übertragene Krankheiten, unzureichende Wiederaufbereitung und Filterung von Wasser zählen zu den Hauptproblemen. Aus diesem Grund wurde heuer bereits zum siebenten Mal der „Prince Sultan Bin Abdulaziz International Prize for Water“ für wesentliche Konzepte der globalen Wasserversorgung verliehen.
Und auch heuer brachte der Award großartige Konzepte zutage: Das Team von Dr. Rita Colwell (University of Maryland) und Dr. Shafiqul Islam (Tufts University, USA) etwa hat ein Modell entwickelt und getestet, das Chlorophyllinformationen aus Satellitendaten verwendet, um Cholera-Ausbrüche mindestens drei bis sechs Monate vorher vorauszusagen. Das ist eine großartige Sache: Jedes Jahr sterben über 100.000 Menschen an der Infektionskrankheit.
Über Messungen der Ozean-Atmosphäre-Wechselwirkung konnte Dr. Peter J. Webster (Georgia Institute of Technology) ein Vorhersagemodell erarbeiten, das den Monsum und begleitende Überschwemmungen ein- bis zwei Wochen ankündigt.

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Geschrieben von Helmut Melzer

Als langjähriger Journalist habe ich mir lange die Frage gestellt, was denn aus journalistischer Sicht tatsächlich Sinn machen würde. Meine Antwort darauf siehst Du hier: Option. Auf idealistische Weise Alternativen aufzeigen – für positive Entwicklungen unserer Gesellschaft.

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