Barbara Daxböck & Katrin Hofmann, Feschmarkt

Barbara Daxböck & Katrin Hofmann, Feschmarkt
Barbara Daxböck & Katrin Hofmann, Feschmarkt

Auf der Suche nach Selbstverwirklichung gestalten viele Einzelne die Welt unaufhaltsam neu. Option lädt ein zum Schulterschluss und interviewt erfolgreiche „Selbstverwirklicher“.

„Der Feschmarkt bietet Jungdesignern die Gelegenheit, sich erstmals einem großen Publikum zu präsentieren. Gleichzeitig ist er aber weit mehr als nur ein Verkaufsraum. Schließlich ist unser Marktfestival der perfekte Ort, um sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Wichtig war und ist es uns auch, dass die österreichische Gemütlichkeit dabei nicht zu kurz kommt. Anstatt gehetzter Einkaufsstraßen-Atmosphäre bietet der Feschmarkt daher jede Menge Möglichkeiten, Shoppingpausen einzulegen, sich zu unterhalten, zu entspannen und den ein oder anderen kulinarischen Leckerbissen zu genießen.“

Designmarkt – Barbara Daxböck & Katrin Hofmann, Feschmarkt (v.l.): „Gas geben, durchziehen und ­niemals den Humor verlieren! Die Dinge anpacken und wenn nötig improvisieren!“

Was bedeutet für Sie Selbstverwirklichung?
Katrin: Mit einer großen Portion Spaß und Idealismus bei der Sache zu sein.
Barbara: Und so hinter dem zu stehen, was man tut, dass man gerne auch in der Freizeit dafür weiterwerkt.

Was stand am Anfang? Was war der zündende Impuls? Das Anliegen?
Barbara: Katrin war zuvor im Weinhandel tätig, ich selbst in der Eventorganisation. Wir sind also sozusagen „artfremd“, keine Künstlerinnen.
Katrin: Eine Schwäche für originelle Dinge hatten wir aber immer schon. Und ein Ort, an dem ebendiese originellen Dinge in geballter Ladung vorhanden sind, der fehlte uns in Wien. So entstand die Idee, jungen Indie-Labels eine erste große Bühne zu bieten.
Barbara: Wichtig war und ist es uns auch, dass die österreichische Gemütlichkeit dabei nicht zu kurz kommt. Anstatt gehetzter Einkaufsstraßen-Atmosphäre bietet der FESCH’MARKT daher jede Menge Möglichkeiten, Shoppingpausen einzulegen, sich zu unterhalten, zu entspannen und den ein oder anderen kulinarischen Leckerbissen zu genießen.

Welche Herausforderungen, Hindernisse galt es zu überwinden?
Barbara: Als absoluter Newcomer ohne Budget mussten wir extrem hartnäckig sein. Von kleineren Rückschlägen haben wir uns nicht entmutigen lassen.
Katrin: Und eines wissen wir inzwischen mit Sicherheit: Die Ideen gehen uns nicht aus. Woran es uns aber praktisch immer mangelt, ist Zeit. Denn nach dem Markt ist vor dem Markt. Da sind gutes Zeitmanagement und Multitasking-Fähigkeit gefragt!

Was ist das Besondere bei Ihrem Projekt/Unternehmen? 
Katrin: Der FESCH’MARKT bietet Jungdesignern die Gelegenheit, sich erstmals einem großen Publikum zu präsentieren. Gleichzeitig ist er aber weit mehr, als nur ein Verkaufsraum. Schließlich ist unser Marktfestival der perfekte Ort, um sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen – sei es mit potentiellen Kunden oder mit den sympathischen Kollegen vom Nachbarstand.
Barbara: Sideevents wie die FESCH’exhibition, das FESCH’volxino und die FÊTE’FESCH tragen das Ihrige zur besonderen Festivalatmosphäre bei. Und unabhängig vom Marktwochenende sind FESCH’kleidertauschböse und FESCH’workshops fixer Bestandteil des FESCH’universums.

Welchen Rat können Sie anderen geben?
Barbara: Gas geben, durchziehen und niemals den Humor verlieren!
Katrin: Die Dinge anpacken und wenn nötig improvisieren!

Jetzt – nach erfolgreicher Umsetzung – wie fühlen Sie sich? Würden Sie sich das alles nochmals antun?
Barbara: Auch wenn man die investierten Stunden besser nicht zählt: Wir würden es jederzeit wieder tun!
Katrin: Ja, es ist sehr zeitintensiv und ja, es kostet auch jede Menge Nerven. Aber: Es zahlt sich aus! Denn wir haben unser Hobby zum Beruf gemacht!

Barbara Daxböck & Katrin Hofmann, Feschmarkt: www.feschmarkt.info

Hier gehts zu den Porträts im Rahmen der Serie „Selbstverwirklichung“.

Foto/Video: Feschmarkt

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