Heimkräuter
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Die wichtigsten Heilkräuter Europas

Jede Landschaft bringt ihre eigenen Heilkräuter hervor. Selbstverständlich wachsen auf anderen Kontinenten auch ganz hervorragende Heilkräuter.

Schafgarbe – ein altes, aromatisch riechendes Frauenkraut. Sie wirkt entzündungshemmend und entkrampfend, vor allem im oberen Bauchraum. Bei mir wächst Schafgarbe hemmungslos im Garten. Gerne mische ich sie in den Tee, zum Beispiel mit Brennnessel- und Himbeerblättern.

Holunder – gehörte früher zu jedem traditionellen Bauernhaus. Ein Hollerkoch mit seinen Beeren stärkt das Immunsystem vor dem Winter. Hat die Erkältung bereits zugeschlagen, wirkt ein Tee aus seinen Blüten schweißtreibend und fiebersenkend.

Johanniskraut – eine wichtige Ritualpflanze zur Sommersonnwende. Ein Tee der Blüten wirkt stimmungsaufhellend und nervenstärkend. In Öl angesetzt, hilft Johanniskraut bei kleineren Wunden und Entzündungen der Haut.

Bärlauch – verleiht Bärenkräfte. Im Frühjahr esse ich ihn am liebsten fein geschnitten aufs Brot oder im Dipp. Er reinigt die Gefäße, entgiftet und unterstützt die Darmflora (z. B. nach Antibiotikabehandlungen).

Beinwell – ist ein bewährtes Hausmittel bei vielerlei Beschwerden des Bewegungsapparates. Für eine einfache Salbe werden klein geschnittene Wurzelstücke in Pflanzenöl oder Schweineschmalz ausgezogen.

Ringelblume – darf im traditionellen Bauerngarten nicht fehlen. Die ätherischen Öle und andere Inhaltsstoffe ihrer bunten Blätter wirken desinfizierend und abschwellend. Sie helfen bei schlecht heilenden Wunden und Entzündungen.

Goldrute – ist als Tee besonders zum „Durchspülen“ entzündeter Harnwege zu empfehlen. Es eignet sich sowohl die europäische Art als auch die seit einigen Jahren bei uns wuchernde Kanadische Goldrute.

Hanf – ist aufgrund seines berauschenden Inhaltsstoffes THC in Ungnade gefallen. Doch eigentlich wirkt er entkrampfend und schmerzlindernd (z. B. in der Krebstherapie). Seine Samen (von THC-freien Sorten) enthalten alle essenziellen Aminosäuren und schmecken köstlich über Salat oder ins Müsli.

Mistel – wirkt nicht nur für ihre Wirtsbäume „entstrahlend“, daher empfahl sie Rudolf Steiner für die Krebstherapie. Misteltinkturen stärken das Immunsystem, regen den Stoffwechsel und das Drüsensystem an.

Kamille – ist wohl die in unseren Breiten meistgebrauchte Heilpflanze. Ihre aromatisch duftenden Blüten erinnern mich an meine Kindheit. Sie kann innerlich und äußerlich angewendet werden, um Entzündungen im Körper einzudämmen.

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Geschrieben von Redaktion

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