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Dyson Award: Leiterplatten per 3D-Druck, Mikroorganismen für besseres Wasser

Seit 2004 ruft der James Dyson Award kreative Nachwuchsingenieure und -designer weltweit auf, anders zu denken. Und die Innovationen der kürzlich präsentierten Preisträger 2015 können sich sehen lassen: Den 1. Platz machten vier Studierende der Ingenieurwissenschaften der Universität Waterloo in Kanada. Sie entwickelten das Rapid-Prototyping System Voltera V-One (Bild), das in Minuten Leiterplatten druckt. Leiterplatten findet man heute überall – in Smartphones genauso wie in biomedizinischen Geräten. Doch deren Herstellung ist zeitaufwändig und teuer. In der Regel schickt man die Entwürfe zuerst nach Übersee, wo die Leiterplatten anschließend hergestellt werden.
Mit Voltera V-One lassen sich Prototypen-Leiterplatten direkt vor Ort und schon innerhalb weniger Minuten ausdrucken. Dabei ist der Leiterplattendrucker gerade einmal so groß wie ein handelsüblicher Laptop. Eine Erfindung, die die Start-up-Industrie verändern kann.
Ebenfalls am Stockerl: Green Fairy, ein System aus biologisch abbaubaren Zellperlen, das für besseres Wasser ohne Schadstoffe sorgen soll. In den Zellperlen sind Mikroorganismen enthalten, die die Nährstoffe aus dem Wasser ziehen und dadurch die Algenblüte verhindern. Die Aktivität der Zellperlen wird vom aktuellen Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis gesteuert: Sobald das Verhältnis in die eine oder andere Richtung kippt, sind keine Algenblüte verursachenden Nährstoffe mehr im Wasser, und die Zellperlen sterben ab.
www.jamesdysonaward.org/de

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Geschrieben von Helmut Melzer

Als langjähriger Journalist habe ich mir lange die Frage gestellt, was denn aus journalistischer Sicht tatsächlich Sinn machen würde. Meine Antwort darauf siehst Du hier: Option. Auf idealistische Weise Alternativen aufzeigen – für positive Entwicklungen unserer Gesellschaft.

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