Naturkosmetik
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Biokosmetik – was ist das?

2013 wurde im Österreichischen Lebensmittelbuch ein neues Kapitel zur Biokosmetik aufgenommen. Wie auch schon bei Naturkosmetika bekannt, dürfen die Inhaltsstoffe grundsätzlich nur natürlichen Ursprungs (pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ursprungs) sein. Ausnahmen bestehen lediglich für Konservierungsmittel (dürfen auch synthetisch hergestellt werden) und Emulgatoren beziehungsweise Tenside (dürfen einfach chemisch verarbeitet werden). Diese gelten auch für Biokosmetika.

Biokosmetik: Der Anteil machts aus

Pflanzliche und tierische Bestandteile, die landwirtschaftlichen Ursprungs sind, müssen in Biokosmetik zumindest zu 95 Prozent den Bestimmungen über die biologische/ökologische Produktion entsprechen. Zusätzlich muss ein biologischer Mindestanteil bezogen auf das Endprodukt vorhanden sein. Bei Ölen/wasserfreien Reinigungs- und Pflegeprodukten sind es beispielsweise 90 Prozent.

Allen Naturkosmetik-Zertifizierungen ist gemein, dass sie Rohstoffe auf Erdölbasis, Silikone, gentechnisch veränderte Organismen, radioaktive Bestrahlung und synthetische Fette, Öle, Farb- und Duftstoffe untersagen. Die Inhaltsstoffe von Naturkosmetik stammen aus natürlichem Ausgangsmaterial und werden in definierten, erlaubten Herstellverfahren gewonnen. Zugelassene Konservierungsmittel sind in den jeweiligen Standards gelistet.

In der Regel muss auf Produkten von Biokosmetik gekennzeichnet sein, welche Konservierungsmittel eingesetzt wurden („Konserviert mit …“).

Die bekanntesten Labels für Naturkosmetik sind derzeit BDIH/COSMOS, NaTrue, EcoCert und ICADA.

Foto/Video: Shutterstock

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Geschrieben von Alexandra Frantz

Redakteurin bei Option

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