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Glyphosat: Monsanto verurteilt

Ein kalifornisches Gericht hat den Glyphosat-Riesen Monsanto am Freitag in einem aufsehenerregenden Gerichtsverfahren schuldig gesprochen. Monsanto muss an den US-Amerikaner Dewayne Johnson umgerechnet gut 250 Millionen Euro Schmerzensgeld zahlen. Das umstrittene Pflanzengift Glyphosat habe wesentlich zu der Krebserkrankung des Mannes beigetragen, urteilte das Geschworenengericht in San Francisco.

Das aktuelle Urteil gegen Monsanto begrüßt u.a. die Umweltschutzorganisation Greenpeace. „Dieses Urteil ist der erste Schritt auf dem Weg zur Gerechtigkeit für tausende Betroffene“, freut sich Sebastian Theissing, Landwirtschaftssprecher von Greenpeace Österreich. Die Entscheidung des Gerichts bestätigt die Position von Greenpeace: „Glyphosat wird mit einer Reihe gesundheitlicher Schäden in Verbindung gebracht – und muss im Privatgebrauch und in der Landwirtschaft endlich flächendeckend abgeschafft werden“, erklärt Theissing-Matei. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO hat bereits vor drei Jahren konstatiert, dass Glyphosat “wahrscheinlich krebserregend bei Menschen” sei.

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Geschrieben von Helmut Melzer

Als langjähriger Journalist habe ich mir lange die Frage gestellt, was denn aus journalistischer Sicht tatsächlich Sinn machen würde. Meine Antwort darauf siehst Du hier: Option. Auf idealistische Weise Alternativen aufzeigen – für positive Entwicklungen unserer Gesellschaft.

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