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Heizverbrauch „verheerend“

Aktuelle Zahlen der Statistik Austria zum Heizverbrauch zeigen laut WKO ein „verheerendes Bild“: Mit 286.026.534 Terajoule (TJ) ist der Gesamtenergieeinsatz der Österreicher erstmals seit zehn Jahren wieder gestiegen. Und zwar um 3,3 Prozent. Der Heizenergieeinsatz stieg im Vergleichszeitraum sogar um 3,7 Prozent auf 199.965 TJ und entspricht somit laut Aussendung der WKO in etwa dem Jahresenergieverbrauch der 15-Millionenmetropole Mumbai – Strom, Industrie und Verkehr inkludiert.

Der österreichische Heizenergieeinsatz im Vergleich zu 2015/16 ist, statt zu sinken, um 3,7 Prozent gestiegen und nahm damit deutlich stärker zu als die Anzahl der Haushalte (+1,3 Prozent), so die Zahlen der Statistik Austria.

„Heizung und Warmwasser allein sind bereits für 25 Prozent der CO2-Emissionen Österreichs verantwortlich“, sagt Andreas Rotter, Obmann des Zukunftsforums SHL und Salzburgs Installateur-Landesinnungsmeister. „Bis 2030 muss Österreichs Jahresbilanz rund 3,1 Millionen Tonnen weniger Emissionen im Wärmesektor aufweisen.“ In der Aussendung lässt er es sich auch nicht nehmen, Werbung für effizientere Heizsysteme zu machen: „Die Modernisierung einer veralteten Heizanlage und der Einbau einer effizienten Warmwasseraufbereitung in einem Wohngebäude, gegebenenfalls in Verbindung mit der Dämmung der oberen Geschoßdecke, kann den CO2-Ausstoß um bis zu 80 Prozent reduzieren. Gleichzeitig reduzieren sich die Heizkosten um bis zu 44 Prozent.“

Photo by Bernard Hermant on Unsplash

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Geschrieben von Karin Bornett

Bloggerin in der Option-Community, freie Journalistin und Texterin. Technikaffines Labradorfrauchen mit großem Interesse an Innovation und Nachhaltigkeit, Gefallen für Dorfidylle und Faible für urbane Kultur.

www.karinbornett.at

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