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Hunger Macht Profite.9 in Ottensheim

Hunger Macht Profite.9 in Ottensheim


Beginn: 2018-11-20 19:30:00
Veranstaltungsort:

Das Grüne Gold
von Joakim Demmer, Schweden/Deutschland/Finnland 2016, 80 Min, OF mit deutschen UT

In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar angeblich ungenutzten Landes an ausländische Investoren – in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine dunkle Seite: Massive Umweltzerstörung und eine der größten Zwangsvertreibungen der modernen Geschichte, zerstört die Existenzen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Politische Unterdrückung sorgt für eine Spirale der Gewalt. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, treffen die Filmemacher*innen Investoren und Entwicklungshelfer*innen, sprechen mit Umweltaktivist*innen, begleiten verfolgte Journalist*innen und enteignete Bäuerinnen und Bauern. Der Dokumentarfilm entwickelt sich schnell zu einem Thriller, der aus den entlegensten Winkeln Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen letztendlich wieder zu uns nach Europa zurückführt.

Filmgespräch mit:
Lucia Göbesberger, Diözese Linz – Referentin für Umwelt und Soziales
Brigitte Reisenberger, FIAN Österreich

Gemeindesaal Ottensheim
Marktplatz 7
4100 Ottensheim
Kartenreservierung:
via email: freiraum@ottensheim.at

Preise:
€ 7,00 Normalpreis
€ 5,00 Ermäßigung für Jugendliche, Studierende, Pensionist*innen, AK-Mitglieder, Arbeitslose und Mindestsicherungsbezieher*innen.
Reservierte Karten sind bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abzuholen!

www.hungermachtprofite.at
Im November und Dezember 2018 finden zum neunten Mal die Filmtage zum Recht auf Nahrung – Hunger.Macht.Profite.9 – statt. Die Projektträger*innen FIAN Österreich, normale.at, ÖBV – Via Campesina Austria und Attac Österreich zeigen kritische Dokumentarfilme über unser Agrar- und Lebensmittelsystem. Die Filme beschäftigen sich mit den globalen Zusammenhängen des Ernährungssystems sowie landwirtschaftlicher Produktion und erzählen Geschichten über Landraub, Umweltverschmutzung und Ausbeutung, aber auch Hoffnung und Mut, regionale Alternativen und Widerstand.

Nach jedem Film werden in Filmgesprächen lokale Initiativen und Fachreferent*innen zu Wort kommen, um mit dem Publikum über Handlungsoptionen und Lösungsansätze zu diskutieren. Denn die Veränderung der Machtverhältnisse ist eine Grundvoraussetzung für ein demokratisches Lebensmittelsystem, in dem das Menschenrecht auf Nahrung und Ernährungssouveränität verwirklicht sind.

Titelbild: Das Grüne Gold ©neuevisionen.de



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