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Ich wuchs auf mit Kühen, die lila waren und auf grünen Wiesen standen. Mit süßen…

Ich wuchs auf mit Kühen, die lila waren und auf grünen Wiesen standen. Mit süßen Ferkeln, die sich fröhlich im Schlamm suhlten. Mit Kücken, die mir aus Osternestern entgegenhüpften, weil sie so eine Freude sind die bunten Eier. Mit Botschaften, wie wichtig und gesund doch mein tägliches Glas Milch sei. Wie männlich und stark ich werden würde, wenn ich mein Steak am Tisch hab.

Ich wurde belogen, beschissen und verarscht!

Ich brauchte einfach sehr lange um zu verstehen, dass die Werbeindustrie nicht da ist, um mir Informationen zu geben. Dass ihr Zweck und ihre Existenzberechtigung eigentlich nur darin liegen, mir Informationen vorzuenthalten. Denn sie wollen mir ihre Produkte verkaufen!

Sie zeigen nicht, wie sehr die Tiere gequält werden und wie qualvoll sie sterben müssen. Sie zeigen nur lächelnde Kinder auf ihren Packungen.

Sie zeigen nicht die harte Realität des Sterbens – Schreie, Blut, Fäkalien und Tränen.

Heute jedoch sehe ich es!

Nicht, weil sich die Werbeindustrie zur Ehrlichkeit entschlossen hätte, sondern weil ich mich informiere. Ich sehe in den Supermärkten nicht mehr die schönen Verpackungen der bunten Ostereier oder den goldenen Schriftzug auf der Schachtel Pralinen.

Ich sehe Blut – welches aus jeder einzelnen Packung tropft.




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