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Ist eine andere EU möglich?


Ist eine andere EU möglich?

Alternativen und neue Strategien im Kampf um die Zukunft der EU.
Der Aufstieg der politischen Rechten ist im Vorfeld der Europawahlen das medial beherrschende Thema. Dem wird häufig das Bekenntnis zum Zusammenhalt der EU und zu „europäischen Werten“ entgegengehalten. Allerdings bleibt diese Position meist blass und visionslos: Die „pro-europäischen“ Kräfte halten defensiv an einem Status quo der EU fest, der in vielen Ländern selbst zum Aufstieg rechter Bewegungen und Parteien beigetragen hat.

Doch wie können andere Strategien und progressive Alternativen zur neoliberalen EU-Integration und zum Aufstieg der politischen Rechten aussehen?

In der Diskussion werfen wir einen Blick auf alternative Strategien sowie Potenziale und Schwierigkeiten verschiedener sozialer Kämpfe, in denen sich Menschen für eine Verbesserung ihrer Lebensumstände und für eine Transformation der politischen Verhältnisse in der EU einsetzen – in der Fearless-City-Bewegung, feministischen Kämpfen in Spanien, Irland und Polen oder im so genannten Neuen Munizipalismus.
Dabei ist die EU für soziale Bewegungen zunehmend zur Herausforderung geworden: zu stark ist der Einfluss großer Konzerne, zu schwach die Transparenz und Demokratie. Viele soziale Bewegungen haben daher auch nach neuen Strategien im Umgang mit der EU gesucht und Alternativen zur neoliberalen Integration entwickelt. Wie sieht dieser neue Umgang mit der EU aus? Wo passiert heute in Europa alternative Politik von unten? Welche Strategien setzen soziale Bewegungen in anderen Ländern erfolgreich ein, um Veränderungen herbeizuführen? Diesen Fragen wollen wir gemeinsam mit unseren Podiumsgästen nachgehen.

Am Podium diskutieren:
– Stefanie Wöhl, Politikwissenschaftlerin und Professorin an der Fachhochschule des BFI Wien
– Julia Eder, Abteilung für Politik und Entwicklungsforschung, Institut für Soziologie, Johannes Kepler Universität Linz
– Rainer Hackauf, Aktivist der Fearless-City Bewegung
– Etienne Schneider, Institut für Politikwissenschaft (Moderation)

Ort: Neues Institutsgebäude, HS III (Universitätsstraße 7, 1010 Wien)

Die Veranstaltung ist der Abschluss der Ringvorlesung "Die EU zehn Jahre nach der Krise" und steht allen Interessierten offen. Eine Kooperation von Attac und dem Institut für Politikwissenschaft.
Mehr Infos zur Reihe: https://www.facebook.com/events/239738056711710/



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