Hambacher Forst: Polizei setzt Räumung der Baumhäuser fort (19/47)

Die Räumung des Hambacher Waldes gehen heute weiter. Umweltschützer versuchen einen 12.000 Jahre alten Wald zu retten. Die RWE will dort Braunkohle abbauen und den Wald deshalb roden. In den letzten Tagen wurde viel über die Besetzung des Waldes und die Polizeieinsätze vor Ort berichtet. International ist das Interesse groß. Letztlich geht es um die Rolle Deutschlands in der Klimapolitik und um die Macht, die RWE ausübt.

Ein Erfolg der Aktivisten scheint nicht in Sicht. RWE bleibt hart. Das stimmt mich traurig und ist nicht schön zu reden. Dass Braunkohle zu einem Auslaufmodell in Sachen Energiegewinnung gehört, liegt auf der Hand. Trotzdem wird ein rund 500 Hektar großes Stück Naturgut einfach zerstört. Gleichzeitig werden Hoffnungen zerstört und ziviles Engagement zunichte gemacht. Vielleicht waren es früher doch noch bessere Zeiten? Früher, als Zivilcourage noch den Bau eines Atomkraftwerks und die Zerstörung der Hainburger Auen in Österreich verhindern konnte. Die Zeiten haben sich geändert. Ich hoffe trotzdem, dass der Wald gerettet werden kann. Vielleicht geschehen ja noch Wunder….

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Geschrieben von Karin Bornett

Bloggerin in der Option-Community, freie Journalistin und Texterin. Technikaffines Labradorfrauchen mit großem Interesse an Innovation und Nachhaltigkeit, Gefallen für Dorfidylle und Faible für urbane Kultur.

www.karinbornett.at

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