„Klimaschutz ist auch eine soziale Frage“ (7/10)

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Der Verein Klimavolksbegehren lud Ende Februar wieder zu einer Pressekonferenz. Dabei wurden unter anderem drei neue Sprecher*innen vorgestellt. „Seit der letzten Pressekonferenz konnten Menschen online mitreden. Die eingelangten Kommentare und Forderungen zu neun thematischen Fokusgruppen werden nun für die zwei Klimakonferenzen in Wien und Salzburg von den SprecherInnen der Fokusgruppen aufbereitet“, gaben die Initiatoren bekannt.

Die drei Sprecher*innen sind:
Wolfram Proksch, Rechtsanwalt bei Ethos.legal und Experte für Verwaltungs- und Verfassungsrecht, Umweltrecht und IT-Recht. Er übernimmt die Betreuung der Fokusgruppe „(Be-)Steuern“.

Renate Hammer, Architektin mit besonderem Interesse für Bauen und Umwelt, betreut in Zukunft die Fokusgruppe „Wohnen und Bauen“.

Hubert Rhomberg, Unternehmer und Geschäftsführer der Rhomberg Holding GmbH, übernimmt die Fokusgruppe „Wirtschaften“.

„Wir haben einen verbindlichen Reduktionsplan, aber geändert hat sich nichts. Ganz im Gegenteil, die Emissionen in Österreich steigen. Lösungen liegen auch schon lange bereit, jetzt braucht es politischen Druck“, sagte Renate Hammer.

Initiatorin Helga Krismer: „Der Klimawandel wird die Ärmsten am heftigsten treffen. Diejenigen, die sich keine Wärme-Dämmung leisten können, die keine Zuflucht vor Hitze haben. Das sind vor allem alte Menschen, aber auch Junge. Es ist schon lange nicht mehr nur eine ökologische Frage. Es ist auch eine soziale Frage. Und es gibt kein anderes Instrument. Demokratiepolitisch gibt es nur ein Volksbegehren.“

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Geschrieben von Karin Bornett

Bloggerin in der Option-Community, freie Journalistin und Texterin. Technikaffines Labradorfrauchen mit großem Interesse an Innovation und Nachhaltigkeit, Gefallen für Dorfidylle und Faible für urbane Kultur.

www.karinbornett.at

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