Vorsicht Trugschluss! (16/56)

Wer denkt, Carsharing ist eine ökologische Fortbewegungsmöglichkeit, der ist einem Trugschluss unterlaufen. Denn jetzt kommt eine Studie zum Schluss, dass Carsharing die Lust am individuellen Vehikel sogar noch steigert. Carsharing ist nicht gut für die Umwelt.

Die Sprache ist von einer gemeinsamen Untersuchung des Öko-Instituts in Freiburg und des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) in Frankfurt. „Veränderungen bei der Verkehrsmittelwahl durch die Nutzung von Car2Go allein bewirken – insgesamt gesehen – keine Treibhausgasminderungen“, so die Bilanz der Autoren.

Insgesamt sind seit Einführung des Carsharing-Angebots mehr Autos unterwegs, als davor. Denn es schafften zwar bis zu 2,6 Prozent der Nutzer ihr eigenes Auto ab. Dafür kauften aber auch überproportional viele Carsharing-Fans zusätzlich ein eigenes Auto. Insgesamt fällt die Bilanz also schlecht aus. Selbst da, wo mit Elektroautos gefahren wird.

Das ist schade. Ein ernüchterndes Ergebnis, das ich Ihnen nicht vorenthalten wollte. Die gute Nachricht: Radfahren ist ohnehin viel gesünder.

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Geschrieben von Karin Bornett

Bloggerin in der Option-Community, freie Journalistin und Texterin. Technikaffines Labradorfrauchen mit großem Interesse an Innovation und Nachhaltigkeit, Gefallen für Dorfidylle und Faible für urbane Kultur.

www.karinbornett.at

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