Zukunftsforscher identifiziert die aktuelle Werte bei Erziehung (26/37)

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Geht es um Werte und Erziehungsziele steht bei drei von vier Personen (74 Prozent) das moralische Prinzip „Ehrlichkeit“ ganz oben. Respekt (62 Prozent), Verlässlichkeit (61 Prozent) und Hilfsbereitschaft (60 Prozent) sind ebenfalls Werte, die als sehr wichtig angegeben werden. Dies geht aus einer aktuellen Repräsentativumfrage des Ipsos Instituts in Zusammenarbeit mit Zukunftsforscher Horst Opaschowski hervor, in der 1.000 Personen ab 14 Jahren befragt wurden – beim Nachbarn Deutschland wohlgemerkt.
Zukunftsforscher Opaschowski: „Das Werteverständnis steht für Wertschätzung und Werterhaltung und sorgt für eine neue Nachhaltigkeit in der Werte- und Erziehungsdebatte. Es kann erhaltend und bewahrend, zögernd und zweifelnd, aber auch offen für Innovation und Wandel sein. Wertewandel ist schließlich ein Prozess, der nie abgeschlossen ist und für ständige Veränderungen in der Wertehierarchie sorgt.”
Was die Elterngeneration in der Erziehung für „besonders wichtig“ hält, stimmt nicht in allen Punkten mit den Vorstellungen der jungen Generation überein. Die 14- bis 24-Jährigen würden, hätten sie heute ein Kind zu erziehen, ganz besonderen Wert auf Selbstständigkeit (64 Prozent – übrige Bevölkerung: 59 Prozent) legen. Auch Durchsetzungsvermögen (61 Prozent – übrige: 49 Prozent) und Teamfähigkeit (55 Prozent – übrige: 45 Prozent) spielen eine deutlich größere Rolle als Erziehungsziel bei den Teens und Twens.

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Geschrieben von Helmut Melzer

Als langjähriger Journalist habe ich mir lange die Frage gestellt, was denn aus journalistischer Sicht tatsächlich Sinn machen würde. Meine Antwort darauf siehst Du hier: Option. Auf idealistische Weise Alternativen aufzeigen – für positive Entwicklungen unserer Gesellschaft.

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