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Maßnahmen zur Dekarbonisierung des Wohnungssektors

Die Sanierungsrate in Österreich ist seit 2010 rückläufig. Sie liegt laut dem Institut für Immobilien Bauen und Wohnen GmbH (IIBW) heute bei nur etwa 0,7 Prozent. Die in der #mission 2030 beziehungsweise im Entwurf des Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP) formulierte Zielsetzung liegt bei zwei Prozent pro Jahr. Es ist also eine Verdreifachung nötig, um das Ziel zu erreichen.

„Die bisherigen Ansätze, Eigentümer zur Sanierung ihrer selbstgenutzten oder vermieteten Wohnungen und Häuser zu bewegen, fruchten unzureichend. Der Versuch, mit einzelnen Instrumenten – etwa der Wohnbauförderung – in allen Wohnungsbestandssegmenten punkten zu können, muss als gescheitert aufgefasst werden“, schreiben die Autoren der Studie „Maßnahmenpaket Dekarbonisierung des Wohnungssektors“ des IIBW.

In der Studie werden auch zahlreiche Maßnahmen vorgeschlagen, die zur Erhöhung der Sanierungsquote und zur Dekarbonisierung des Wohnungssektors führen sollen. Darunter befinden sich unter anderen die Forderung „Raus aus Öl, Phaseout beim Gas“ oder auch eine Kommunikationsoffensive mit gemeinsamer Finanzierung von Wirtschaft und Verwaltung. Die Studie kann auf der Website des IIBW in der Forschungsdatenbank heruntergeladen werden.

Photo by Brandon Griggs on Unsplash

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Geschrieben von Karin Bornett

Bloggerin in der Option-Community, freie Journalistin und Texterin. Technikaffines Labradorfrauchen mit großem Interesse an Innovation und Nachhaltigkeit, Gefallen für Dorfidylle und Faible für urbane Kultur.

www.karinbornett.at

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