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Nachhaltigkeit im Bad

Wenn es um nachhaltiges Leben und Wohnen geht, dann fällt einem nicht unbedingt das Bad an erster Stelle ein. Doch gerade mit dem Wasserverbrauch und den vielen Plastikartikeln ist viel Potenzial vorhanden, das Badezimmer nachhaltig umzugestalten. Man kann das Bad sowohl ökologisch, nachhaltig als auch optisch ansprechend einrichten und so etwas für die Umwelt und das eigene Wohlbefinden tun.

Wasser sparen

Wasser ist eine kostbare Ressource und Sie sollten damit auch sparsam umgehen. Da immer noch Trinkwasser für die Toilettenspülung verwendet wird, sollten Sie einige Euro in einen Wasserstopp investieren. Das senkt den Wasserverbrauch bis zu 60% und spart damit auch Ihnen bares Geld.

Teilrenovierung

Im Rahmen einer Teilrenovierung können Sie die Badewanne durch eine barrierefreie Dusche ersetzen lassen. Das hat gleich mehrere Vorteile: Sie haben im Bad mehr Platz und durch das Duschen verbrauchen Sie weniger Wasser als beim Baden. Wenn Sie langfristig denken, dann ist es zudem eine nachhaltige Investition für Ihre Zukunft. Im Alter wird es für Sie einfacher, eine barrierefreie Dusche zu benutzen statt einer Badewanne. Damit Sie die Kosten und den Aufwand abschätzen können, erhalten Sie eine kostenlose Sanierungsberatung bei Ihnen Zuhause.

Ressourcenschonende Hygiene

Wenn Sie Flüssigseife verwenden, dann sollten Sie zu einer Marke greifen, die Nachfüllpackungen anbietet, um Plastikmüll zu sparen. Die Seife sollten Sie dann in dekorative Glasspender umfüllen statt Acryl- oder Plastikspender zu verwenden. Glas ist hygienischer und kann besser recycelt werden.

Besser ist es, feste Seifenstücke zu verwenden. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass kein Palmöl verwendet wurde und die versiedeten Öle und Fette Bio-Qualität haben. Als Seifenablage nehmen Sie lieber statt einer Plastikablage eine schöne Schale aus Ton, Holz oder Metall.

Einwegrasierer sind zwar bequem, aber sie lassen ebenfalls den Plastikberg weiterwachsen. Der klassische Edelstahlrasierer mit Klingen ist eine gute Alternative und sieht noch dazu viel edler aus als ein Plastikrasierer.

Beim Toilettenpapier sollten Sie zur recycelten Variante greifen, denn sie verbraucht bis zu 60% weniger Energie und bis zu 70% weniger Wasser.

Bei den Deos sollten Sie auf mehrere Punkte achten: Aluminium im Deo ist immer noch weit verbreitet, auch wenn es gesundheitsschädlich ist. Hier sollten Sie Inhaltsstoffe aufmerksam durchlesen oder sich gleich für einen Deo-Kristall entscheiden. Leider werden diese häufig in Plastik angeboten, was den Umweltnutzen wieder zunichtemacht. Auch beim aluminiumfreien Deo sollten Sie lieber zur Glasflasche greifen, denn diese kann wieder zu neuem Glas recycelt werden.

Handtücher und Duschvorleger aus Bio-Baumwolle

Natürlich sollten Sie nicht alle schönen Handtücher ausmustern, aber wenn Sie sich neue Handtücher kaufen, dann achten Sie auf Fairtrade und Bio-Qualität. Baumwolle benötigt beim Anbau viel Wasser und ist in der Regel auch stark mit Pestiziden belastet. Handtücher und Duschvorleger aus ökologischem Anbau sind natürlich ein wenig teurer, aber Sie leisten mit dem Kauf einen wertvollen Beitrag zur Verringerung der Verwendung von Giftstoffen. Am Ende kommt es auch Ihrer Gesundheit zugute, wenn unbelastete Stücke mit Ihrer Haut in Kontakt kommen.

Foto/Video: Shutterstock

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Geschrieben von Option

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