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„Persuasive Technologien“ – Wie uns die moderne Technik überzeugen will

Sogenannte „persuasive Technologien“ werden immer öfter eingesetzt, um das Verhalten oder die Einstellung der Konsumenten zu ändern. Die Möglichkeiten dazu gibt es schon länger, aber erst mit den rasanten Fortschritten bei Mess- und Analysemethoden können diese Methoden optimal eingesetzt werden. Kreiert wurde der Begriff 2003 von BJ Fogg.
Beispiele: Versicherungen belohnen Jugendliche mit einem kleinen Prämien-Bonus bei einem Verzicht auf „Disco“-Fahrten. Eine App zeigt dabei an, ob das Auto in der Nacht auf Samstag oder Sonntag stehen gelassen wird. Fitness- und Ernährungs-Apps tragen dazu bei, sich öfter zu bewegen und gesünder zu ernähren. Kleine Magnetfiguren regen zum Energiesparen an, indem sie sich lautstark beschwert, wenn die Kühlschranktür zu lange offen bleibt.
Aber auch für weniger positive Zwecke wird „persuasive“ Technologie eingesetzt – etwa im Bereich Werbung. In diesem Fall spricht man vom „persuasive advertising“: In Werbekampagnen werden häufig provozierende und Aufsehen erregende Inhalte gezeigt. Unter dem Slogan „United Colours of Bennetton“ sorgte die Modemarke für Aufmerksamkeit. Persuasive Advertising wird auch als Überzeugungsmittel für Spenden & Engagement angewandt.

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Geschrieben von Helmut Melzer

Als langjähriger Journalist habe ich mir lange die Frage gestellt, was denn aus journalistischer Sicht tatsächlich Sinn machen würde. Meine Antwort darauf siehst Du hier: Option. Auf idealistische Weise Alternativen aufzeigen – für positive Entwicklungen unserer Gesellschaft.

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