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Sechs sanfte Methoden gegen Kopfschmerzen

Wenn der Kopf explodiert, bleibt der Griff zur Tablette meist nicht lange aus. Doch es gibt Alternativen. Seit rund 4.000 Jahren werden Schmerzen mit Akupunktur erfolgreich behandelt: Nadeln, die je nach Krankheit an verschiedenen Stellen in die Haut gepikst werden, sollen aufgestaute Energien wieder in Fluss bringen und dadurch Schmerzen lindern.
Beim Biofeedback lernen Patienten unbewusste Körpervorgänge wahrzunehmen und sie zu steuern. Sie üben zudem, möglichst viele Schmerztrigger zu eliminieren. Kombiniert mit progressiver Muskelentspannung kann so die Häufigkeit einer Migräneattacke um etwa 35-45 Prozent gesenkt werden.
Bei der progressiven Muskelentspannung werden verschiedene Muskelgruppen schrittweise an- und entspannt: Schultern hochziehen und fallen lassen, Hände ballen und wieder öffnen, Füße nach oben ziehen und wieder strecken, alles alltagstauglich. So können Muskelverspannungen aufgespürt und gelockert werden. Auch Unruhe oder Angstzustände lassen sich so behandeln.
Joggen, schwimmen, Rad fahren – regelmäßige Bewegung versprechen Hilfe gegen Kopfschmerzen. Ausdauersport lockert die Muskulatur und bereits nach wenigen Wochen sinkt die Anfälligkeit für Schmerzen; außerdem können körpereigene Abwehrstoffe gegen Schmerzen leichter gebildet werden.
Yoga „heilt“ durch Atemtechniken und Körperübungen. Die Übung „nach unten schauender Hund“ fördert zum Beispiel den Blutfluss zum Gehirn und lindert dadurch Kopfschmerzen. Und die sogenannte Kindshaltung (Shishuasana) beruhigt das Nervensystem. Körper und Geist entspannen sich im Lotossitz.
Neurostimulation soll das Gleichgewicht im sogenannten autonomen oder vegetativen Nervensystem wieder in den Takt bringen. Ein kleines Gerät (z.B. Vitos) sendet dazu leichte elektrische Impulse an einen Nerv am Ohr, der die Reize ans Gehirn weitergibt. Das wiederum schüttet spezielle Wirkstoffe aus, die das vegetative Nervensystem beruhigen sollen.

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Geschrieben von Helmut Melzer

Als langjähriger Journalist habe ich mir lange die Frage gestellt, was denn aus journalistischer Sicht tatsächlich Sinn machen würde. Meine Antwort darauf siehst Du hier: Option. Auf idealistische Weise Alternativen aufzeigen – für positive Entwicklungen unserer Gesellschaft.

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