in

Tipps für einen nachhaltigen Adventkalender

24 Türchen voller Überraschungen – doch wie kann ein nachhaltiger Adventkalender aussehen?

Nach dem endlos scheinenden Sommer ist es zwar schwer vorstellbar, doch die Adventzeit steht schon bald vor der Tür. So langsam häufen sich in den Supermärkten wieder weihnachtliche Artikel wie Spekulatius, Dominosteine und Lebkuchen – und selbstverständlich darf da auch der Adventkalender nicht fehlen. Leider scheint Nachhaltigkeit bei den meisten Fertigkalendern aus dem Supermarkt kein Thema zu sein. Insbesondere das viele Verpackungsmaterial und der hohe Plastikanteil hinterlassen einen faden Beigeschmack. Doch muss man deshalb auf Adventkalender verzichten? Nein, denn wer seinen ökologischen Fußabdruck möglichst gering halten möchte, kann nach nachhaltigen Produkten Ausschau halten.

Die besseren Alternativen

Die wohl grünste Variante, einen Adventkalender zu erstellen, ist die Eigenproduktion. Wer selbst bastelt, klebt und befüllt, kann auf nicht nachhaltige Verpackungsmaterialien verzichten und stattdessen beispielsweise auf recycelte Pappe oder auch vermeintlichen Müll zurückgreifen. Leere Streichholzpackungen, ausgewaschene Joghurtbecher oder Klopapierrollen etwa eignen sich gut für eine Do-it-yourself-Upcycling-Variante, wenn sie bunt beklebt und angemalt werden. Das macht zwar etwas Mühe, spart aber jede Menge Müll, Kosten und schont vor allem die Umwelt. Und wenn man sich gemeinsam zum Basteln trifft, kann die Arbeit an dem Kalender auch richtig Spaß machen.

Wer sich nicht fürs Basteln erwärmen kann oder schlicht keine Zeit dafür hat, sollte sich der Umwelt zuliebe nach wiederverwendbaren Kalendern umsehen. Gut geeignet sind beispielsweise vorgefertigte Sackerl, die jedes Jahr aufs Neue befüllt werden können. Hierbei sollte man jedoch darauf achten, dass der Kunststoffanteil bei den Säckchen so gering wie möglich ausfällt – am nachhaltigsten sind Sackerl aus reiner Baumwolle. Wem dabei die persönliche Note fehlt, der kann alternativ online mit wenigen Klicks einen selbstbefüllbaren Adventkalender gestalten, der Jahr für Jahr wiederverwendet werden kann und dessen Papier aus einer vorbildlichen Waldwirtschaft stammt. Beim Marktführer CEWE beispielsweise ist das der Fall; entsprechend wurden die Kalender mit einem Nachhaltigkeitssiegel ausgezeichnet.

Vorweihnachtliche Gaumengenüsse

Es soll ein Adventkalender sein, der nicht nur die Augen erfreut, sondern auch den Gaumen? Dann führt kein Weg an leckerer Schokolade vorbei. Wichtig ist allerdings, dass diese mit dem Fairtrade-Zertifikat versehen ist, um den Kakao-Bauern ein stabiles Einkommen zu sichern. Alternativ zu süßer Schokolade sorgt auch eine Füllung mit leckeren Teesorten für Gaumengenüsse. So gibt es online hierzulande immer mehr Anbieter wie Sonnentor, die sich auf nachhaltige Teesorten spezialisiert haben. Mit solch einem nachhaltigen Adventkalender kann man dann guten Gewissens die Adventzeit genießen.

Foto/Video: Flickr Advent, Advent… | Adventskalender im Anmarsch | media.digest CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Was denkst Du darüber?

Schreibe einen Kommentar

Die globale Kohleindustrie trifft sich gerade in Barcelona. Greenpeace AktivistI...

Die globale Kohleindustrie trifft sich gerade in Barcelona. Greenpeace AktivistI…

Die Auflösung zu unserem #Sonntagsrätsel lautet: F steht für Facial Cleanliness ...

Die Auflösung zu unserem #Sonntagsrätsel lautet: F steht für Facial Cleanliness …