Sympathie für bedingungsloses Grundeinkommen steigt (7/37)

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Jeder zweite Deutsche – genau: 52 Prozent – ist inzwischen für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Nur jeder Fünfte (22 Prozent) spricht sich dagegen aus. Das ergab eine aktuelle länderübergreifende Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die leider auf die Meinung der ÖsterreicherInnen verzichtet haben.
Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit hinter Serbien und Polen, wo 67 bzw. 60 Prozent der befragten Personen ein universelles Grundeinkommen befürworten. Am wenigsten Fürsprache erhält das Grundeinkommen in Spanien (31 Prozent) und Frankreich (29 Prozent). Dort wird es von fast jedem zweiten Befragten abgelehnt (45 Prozent bzw. 46 Prozent). In den USA (je 38 Prozent) und in Großbritannien (33 Prozent Zustimmung, 38 Prozent Ablehnung) sind Zustimmung und Ablehnung nahezu gleichgroß. Sechs von zehn (59 Prozent) der Befragten in Deutschland glauben, dass mit einem Grundeinkommen die Armut in ihrem Land reduziert werden könnte, nur jeder achte Deutsche (13 Prozent) widerspricht.
Die Volksabstimmung in der Schweiz 2016 sprach da eine andere Sprache: 78 Prozent waren gegen ein BGE von 2.500 Franken. Grund für die ablehnende Haltung sollen aber u.a. Zweifel an der Finanzierung gewesen sein. Zudem stand auch die Regierung dem BGE negativ gegenüber.

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Geschrieben von Helmut Melzer

Als langjähriger Journalist habe ich mir lange die Frage gestellt, was denn aus journalistischer Sicht tatsächlich Sinn machen würde. Meine Antwort darauf siehst Du hier: Option. Auf idealistische Weise Alternativen aufzeigen – für positive Entwicklungen unserer Gesellschaft.

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